Der Tisch steht

Der Tisch ist soweit aufgebaut und verschraubt. In der Schallkammer ist ein Zugang für Strom gefräst. Dort werde ich Kompressor und Sauger einbauen, dämmen und die Luftzufuhr noch planen. Es folgen demnächst ohnehin noch ein paar zusätzliche Aufputzdosen, mit etwas Glück liegt im Nachbarflur bereits ein 400V Anschluss, den ich mir die Werkstatt holen kann.

Ich habe zwischenzeitlich wenn ich keine Lust zu sägen hatte, gebohrt. Die erste Auflage der Linearschienen am Portalbalken (oben) ist gebohrt und gesenkt. Das sind die Werkzeuge die ich dazu in der Tischbohrmaschine nutze:


Von oben nach unten: HSS Bohrer 6,6 mm für M6 Durchgangsloch mittel, Flachsenker passend dazu um den Kopf zu versenken und ein Querlochsenker für die kleine Fase oben.

Die Flachsenker kannte ich bis vor kurzem noch nicht. Sie sind ideal für diese Aufgabe, einen Schraubenkopf mit einer vorhandenen Bohrung zu versenken. Es gibt sie meines Wissens nach in drei Kategorien: für a) Kernloch, b) Durchgangsloch mittel (meine Bohrungen) und c) Durchgangsloch fein. Man bohrt zunächst a, b oder c mit dem geeigneten Bohrer, spannt auf Flachsenker um und führt den Zapfen vorn in die vorhandene Bohrung. Dann wird passend zum Schraubenkopf gesenkt. In meinem Fall hier M6 mit Federring, d.h. 8 mm gesenkt. Das ganze mit ca. 600 U/min, also etwas die Hälfte der Drehzahl vom Bohren. Das muss man probieren oder nachlesen. Die Geräusche und mögliche Rattermarken sagen einem aber gleich ob man richtig liegt.

Am Schluss wird dem Ganzem mit dem Querlochsenker noch eine kleine Fase gegeben. Die ist besser als mit dem Kegelsenker. Fertig.

Der blaue Schimmer des Alus ist die Schutzfolie die nach dem Feinfräsen aufkaschiert wird. Die lasse ich auf den Platten als Schutz, bis lackiert und montiert wird.

VG

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